DIE WARNUNG, DIE DIE VERWALTUNG SELBST SCHRIFTLICH FESTHIELT
Fall Apolozan · EFRE-Betrug (Bilbao / Alicante / EU)
Sollte jemand je behaupten, die Verwaltung sei getäuscht worden, gibt es ein datiertes Dokument, das für sich allein antwortet.
Am 11. Juni 2012 erkannte das die Akte prüfende Fachpersonal den Mangel und hielt ihn formell fest: Fehlen der Vertretungsbefugnisse (A.4). Das System warnte schriftlich, dass derjenige, der den Antrag bearbeitete, über keine Vollmacht verfügte, die ihn dazu ermächtigte. Es ist keine spätere Auslegung einer Partei: es ist ein formeller Mangelbescheid des bearbeitenden Organs selbst, in die Akte aufgenommen, mit seinem Registerstempel.
Was das Verfahren an diesem Punkt verlangte, ist elementar: aussetzen, beheben, die Vertretung nachweisen, bevor fortgefahren wird. Was geschah, war etwas anderes: die Akte nahm ihren Lauf hin zur Bewilligung und zur Auszahlung, mit dem festgehaltenen und nicht behobenen Mangel.
Dieses Papier ändert die Natur all dessen, was danach kommt. Ab dem 11. Juni 2012 kann sich kein institutioneller Akteur dieser Geschichte auf Unkenntnis berufen: die Unregelmäßigkeit der Vertretung wurde nicht Jahre später entdeckt — sie wurde einen Monat nach Einreichung des Antrags dokumentiert, von eben jenen Technikern, die ihn prüfen sollten. Sie sahen es. Sie schrieben es nieder. Und die Maschinerie lief weiter.
Akte des Falls EuroFraud · jede Aussage verweist auf ihr Dokument (A.X / DOC-XXXX). Material mit Beweisanspruch; jede genannte Person gilt als unschuldig.