EINHUNDERTZWEIUNDVIERZIG SEITEN, FÜNF ÖFFENTLICHE REGISTER, SIEBENUNDZWANZIG MONATE, NULL ANTWORTEN
Fall Apolozan · EFRE-Betrug (Bilbao / Alicante / EU)
Am 22. Juli 2019 reichte die Verteidigung bei der AEAT den Antrag auf die vollständige Nichtigkeit der Veranlagungen von Alicante ein (DOC-0195): 142 Seiten. Es war keine Rhetorik — es war ein Beweispaket aus fünf öffentlichen Registerquellen, alle amtlich, alle überprüfbar: die Bescheinigung aus dem Melderegister von Alicante; die Versicherungsverlaufsberichte der Sozialversicherung; die Einkommensteuererklärungen für 2011, 2012 und 2014; die Baurechnungen mit identifizierten Kunden; und die Versorgungsverträge — Wasser, Strom, Gas, Versicherungsverein — auf seinen Namen unter der Adresse Trokabide, der Adresse, die die Zustellungen „nicht finden konnten“.
Fünf Register des Staates selbst, die in einer einzigen Akte beweisen, dass der „unauffindbare Mann ohne Tätigkeit“ genau dort lebte, arbeitete, erklärte und Rechnungen zahlte, wo die AEAT ihm zustellen sollte.
Das Gesetz gewährt sechs Monate, um eine Nichtigkeit zu entscheiden. Die Ministerialverordnung kam am 25. Oktober 2021 (A.59): siebenundzwanzig Monate später. Und hier ist das Entscheidende nicht die Verzögerung — es ist der Inhalt. Weder der Bericht des Rechtsdienstes noch das Gutachten des Staatsrats, noch die Verordnung, die ihn zurückwies, prüft eine einzige der fünf Registerquellen. Nicht das Melderegister, nicht den Versicherungsverlauf, nicht die Einkommensteuer, nicht die Rechnungen, nicht die Versorgungsverträge. Null Erwähnungen.
Siebenundzwanzig Monate, um 142 Seiten nicht zu lesen. Die Verwaltung antwortete nicht auf die Beweise: sie antwortete ihnen zum Trotz. Es ist der verwaltungsmäßige Zwilling dessen, was der Leser bereits vor Gericht sah — persönlich übergebene und ignorierte Beweise — und es ist für sich genommen ein Grund für die finanzielle Haftung des Staates.
Akte des Falls EuroFraud · jede Aussage verweist auf ihr Dokument (A.X / DOC-XXXX). Material mit Beweisanspruch; jede genannte Person gilt als unschuldig.