FÜNFZEHN TAGE IM NOVEMBER: ZWEI VERWALTUNGEN, EIN KALENDER
Fall Apolozan · EFRE-Betrug (Bilbao / Alicante / EU)
Wenn es den Zufall gibt, macht es der November 2013 schwer, ihn zu glauben.
Tag 6: die SPRI macht ihren Zug in der Akte (DOC-0138). Tag 20: die Foralfinanzbehörde Bizkaia eröffnet eine Steuerinspektion gegen denselben Mann — und tut dies per Amtsblatt, „wegen seiner Abwesenheit“ (A.7), gegen einen Steuerpflichtigen, der ein Jahr zuvor dort seine Einkommensteuererklärung einreichte und eine Erstattung kassierte. Tag 26: der Vizeminister für Industrie unterzeichnet in Vitoria-Gasteiz den Beschluss zur Einleitung der Nichterfüllungsakte gegen International Technology Corp Soft (DOC-0138, S. 24-25).
Fünfzehn Tage. Zwei verschiedene Verwaltungen — das regionale Industriedepartement und die Foralfinanzbehörde — aktivieren Verfahren gegen dieselbe Person, die eine erklärt ihn für abwesend, während die andere eine Akte mit all seinen Daten bearbeitet. Konzentrationen wie diese haben zwei mögliche Erklärungen: Zufall oder gemeinsame Ursache. Der Leser wird entscheiden; der Kalender liegt zumindest schon auf dem Tisch.
Apolozan seinerseits schwieg nicht: seine Anzeige gegen die SPRI und den Vizeminister für Industrie ist aktenkundig (A.12), in der er schildert, dass nach Erhalt der ersten Finanzierungstranchen — 353.000 Euro — gegen die Gesellschaft eine von ihm als fabriziert betrachtete Nichterfüllungsforderung aktiviert wurde. Man beachte diese Zahl: 353.000. Sie wird, fast genau, im Schlussbeschluss wieder auftauchen.
Akte des Falls EuroFraud · jede Aussage verweist auf ihr Dokument (A.X / DOC-XXXX). Material mit Beweisanspruch; jede genannte Person gilt als unschuldig.